Liebe Besucher,
falls Sie Fragen zu bestimmten Indikationen oder Behandlungsmethoden haben,
stehen wir Ihnen unter unseren Kontakt gerne zur Verfügung.
Selbst handeln zu können, sich sinnvoll zu betätigen und das eigene Leben in der Hand zu haben sind Grundvoraussetzungen für Gesundheit, Wohlbefinden und Lebensqualität. Ergotherapeuten unterstützen Menschen aller Altersgruppen, die in ihren Fähigkeiten eingeschränkt oder von Einschränkungen bedroht sind und denen diese Voraussetzungen fehlen.
Das wesentliche Ziel einer ergotherapeutischen Behandlung ist größtmögliche Selbstständigkeit und Autonomie, das Teilhaben am Leben mit all seinen Perspektiven und Herausforderungen. Dafür erarbeiten Ergotherapeuten gemeinsam mit ihren Patienten jeweils individuelle Lösungen, damit sie ihre Handlungsfähigkeiten entwickeln, wiedererlangen oder erhalten können. So bekommen sie Bestätigung und Anerkennung und die Zufriedenheit mit dem Leben kehrt zurück.
Die Ergotherapie ist grundsätzlich klientenzentriert ausgerichtet. Für jeden einzelnen Patienten werden anhand der ärztlichen Diagnose und der ergotherapeutischen Befunderhebung (Anamnese) Wege der Behandlung und Beratung, auch zur Prävention (Intervention) verfolgt – immer mit dem Ziel größtmöglicher Selbstständigkeit und Lebensqualität.
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Ich bin Sandra Kortmann-Rack, geboren am 07.10.1993 in Hanau;
bin verheiratet und habe seit Januar 2023 eine Tochter.
Aufgrund von sechs Praktika innerhalb meiner Ausbildung habe ich einen Einblick in alle Fachbereiche der Ergotherapie erhalten. Somit habe ich mannigfaltige Modelle, Methoden und Mittel sowie einige Testverfahren und Assessments der ergotherapeutischen Arbeit kennen gelernt.
Da ich schon seit meiner Kindheit den Umgang mit verschiedenen Tieren und den Menschen schätze, war es schon früh mein Ziel,
später einmal mit Mensch und Tier arbeiten zu können.
In einigen Praktika hatte ich die Möglichkeit, Erfahrungen im tiergestützten Bereich zu sammeln und die Wirkungsweisen der Tiere auf den Menschen hautnah mitzuerleben.
Schnell beschloss ich, nach meiner Ausbildung mit Mensch und Hund gemeinsam arbeiten zu wollen.
Nachdem ich einige Jahre Berufserfahrungen gesammelt habe,
habe ich mir im Juli 2017 meinen ersten Hund gekauft.
Ende 2018 haben wir die Ausbildung zum Therapiebegleithundeteam bestanden.
Anfang 2019 habe ich mir dann, durch die Unterstützungen meiner Familie und Freunden, meinen Traum erfüllt:
meine eigene Ergotherapiepraxis mit tiergestützter Therapie!
Um die sozio-emotionalen, sensomotorischen, kognitiven, grob- und feinmotorischen Fähigkeiten meiner Patienten zu steigern und besser fördern zu können, beziehe ich meinen Hund in die ergotherapeutische Arbeit ein.
In der hundgestützten Ergotherapie arbeite ich ganzheitlich und nach einem handlungsorientierten Ansatz. Mit meinem Konzept möchte ich ein Bewusstsein für einen respektvollen Umgang mit dem Hund und meinen Mitmenschen schaffen. Durch die Interaktion von Mensch und als Team mit dem Hund können wertvolle Erfahrungen in verschiedenen Lernbereichen gesammelt werden.
Dabei steht immer ein spezielles therapeutisches Ziel im Fokus:
# motorische, sensorische, soziale und
emotionale Entwicklung
# Steigerung des Selbstvertrauens
und Selbstwertgefühls
# Abbau von Ängsten und Aufbau von Vertrauen
# Beziehungsaufbau, Achtung, Fürsorge, Verantwortung und
Pflichtbewusstsein
# Empathie-Fähigkeit und Kreativität
# Körperwahrnehmung, Gleichgewichtsschulung und
Koordination
Unter hundgestützter Therapie versteht man alle Maßnahmen, bei denen durch den gezielten Einsatz eines Hundes positive Auswirkungen
auf das Verhalten und Erleben von Menschen erzielt werden sollen.
Tiergestützte Therapie ist eine wissenschaftlich anerkannte Methode und überaus wirksam bei Klienten mit Sprach- und Bewegungsstörungen,
Herz- und Schlaganfallpatienten, Alzheimerpatienten und geistig und/ oder körperlich behinderten oder verhaltensauffälligen Menschen.
Hunde in der Therapie sind sinnvoll, weil …
# sie kein negatives Urteil bei Misserfolgen haben
# sie auf „tieferen Schichten“ führen und fühlen
# sie körperliche Mängel nicht bewerten
# sie soziale Katalysatoren sind
# sie nicht „viktimisieren“
„Was uns so fest mit Tieren verbindet,
ist nicht die Treue, ihr Charme oder was es sonst noch sein mag,
sondern die Tatsache, dass sie nichts an uns auszusetzen haben."
(Arthur Schop)